Akupunktur nach traditionell chinesischer Medizin (TCM)

Das Wort „Akupunktur“ kommt aus dem Lateinischen und setzt sich zusammen aus „acus“ (Nadel) und „pungere“ (stechen). Die chinesische Bezeichnung ist „shen shiu“ und bedeutet „stechen und brennen“.

Die ersten Anfänge der Akupunktur werden aufgrund von Steinnadelfunden ca. 4.000 Jahre v. Chr. in China vermutet. Aber auch in Europa haben die Menschen scheinbar davon gewusst, hier gibt es Hinweise durch tätowierte Akupunkturpunkte von Ötzi und Hildegard von Bingen. Hinweise zur Pferdeakupunktur finden sich um 900 v. Chr.. Im Königreich Qin soll es einen Reitergeneral gegeben haben, der Pferdeakupunktur betrieben hat, im die militärisch genutzten Reitpferde leistungsfähig zu halten.

Bei der Akupunktur werden physikalische Reize (z.B. durch Nadeln oder Laserstrahlung) am ganz bestimmten Stellen gesetzt, die heilend auf den Organismus wirken.

In der Akupunkturbehandlung gibt es verschiedene Herangehensweisen. Ich arbeite nach den Grundsätzen der traditionell chinesischen Medizin. Bei dieser Herangehensweise versucht man die Ursache der Symptome/Probleme herauszufinden und dann „von Anfang an“ zu behandeln und nicht nur die jetzt sichtbaren Symptome zu behandeln.

Daher steht zu Beginn einer Akupunkturbehandlung ein ausführliches Gespräch, die Anamnese. Außerdem sehe ich mir die Pferde in Ruhe an und achte auf Veränderungen/Auffälligkeiten im Fell, der Schleimhäute, des Horns usw. Das Abstreichen der Zustimmungs- und Diagnostikpunkte gibt mir darüber hinaus Informationen.

Nach dem Zusammentragen dieser Informationen ersteht mein Behandlungsplan und ich beginne mit der Akupunktur. In aller Regel nutze ich dafür Akupunkturnadeln. Sollte ein Pferd dies nicht mögen/dulden, greife ich auf mein Laserakupunkturgerät zurück.

Eine Erstbehandlung dauert in der Regel ca. 60 Minuten. Eine Nachbehandlung ca. 30-45 Minuten. Ob eine Nachbehandlung erforderlich ist, liegt an dem jeweiligen Befund.

Wann ist eine Akupunkturbehandlung sinnvoll?

  • bei Stoffwechsel- und Gewichtsproblemen
  • bei Atemwegserkrankungen
  • bei Hauterkrankungen
  • bei Arthroseerkrankungen
  • bei anderen Erkrankungen des Bewegungsapparates
  • Infektanfälligkeit, schwaches Immunsystem
  • Unterstützung alter Pferde
  • Unterstützung nach schwerer Krankheit
  • Unterstützung nach schwerer Krankheit
  • zur Unterstützung anderer Behandlungsmethoden bei nahezu allen Erkrankungen

Alle auf meiner Seite vorgestellten Therapiemethoden (außer die Huforthopädie) zählen zu den alternativen Heilmethoden und ersetzen nicht die Behandlung/Beratung durch einen Tierarzt.